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Jetzt (noch) Blumenzwiebeln pflanzen?

Jetzt (noch) Blumenzwiebeln pflanzen?

  • 7. September 2020

Blumenzwiebeln und die ideale Pflanzzeit

Sie träumen auch von einem farbenfrohen Blütenmeer im kommenden Frühjahr – Narzissen, Hyazinthen, Blaustern, Tulpen? Dann werden sIe bei uns jetzt fündig. Denn ab Mitte/Ende September kommen die kleinen Kraftpaket in den noch nicht gefrorenen Boden.

Selbst im Dezember können noch Blumenzwiebeln gepflanzt werden – falls der Gartenboden dann gefroren ist, bleibt noch die Möglichkeit, die Zwiebeln in Gefäße zu pflanzen und unserer Profi-Gärtner-Blumenerde aus dem Handel zu verwenden.

Ist die Witterung zum Pflanzzeitpunkt allerdings noch sehr mild, sollten Sie besser noch auf eine kühlere Periode warten. Denn im zu warmen Boden entwickeln sich die Wurzeln nicht ideal. Dafür besteht die Gefahr, dass die Blätter vorzeitig austreiben und dann im Winter erfrieren.

Ein kräftiger Wurzelwachstum ist dann gesichert, wenn die Bodentemperaturen dauerhaft unter 12 °C liegt. Beim Kauf von Blumenzwiebeln sollten Sie darauf achten nur große, feste, unbeschädigte und krankheitsfreie Ware zu kaufen. Sind die Zwiebeln gar verschrumpelte wurden sie zu warm und zu lange gelagert.

Blumenzwiebeln richtig aufbewahren

Für eine kurzfristige Lagerung von Blumenzwiebeln gilt: dunkel, trocken und kühl! Ein gut belüfteter Kellerraum oder Schuppen sind natürlich besonders geeignet, aber auch im vorher geöffneten Folienbeutel können Zwiebeln für kurze Zeit aufbewahrt werden.

Welche Pflanztiefe für welche Zwiebel

Die Faustregel für die Pflanztiefe lautet:
Blumenzwiebeln und Knollen sollten doppelt so hoch mit Erde bedeckt werden, wie die Zwiebel groß ist.

Pflanzen Sie die Kraftpaket jedoch in weichem Sandboden, empfehlen wir etwas mehr Stecktiefe, um vor Austrocknung oder Frost zu schützen. Auf schwereren Böden können sie etwas höher pflanzen. Um die Pflanzfläche etwas durchlässiger zu machen, können Sie Grobsand und Kies mit Einarbeiten.

Für das Pflanzen in Gefäßen ist es besonders wichtig, dass die Zwiebeln genug Platz für Ihre Wurzeln haben. Denn nur mit kräftigen Wurzeln ist der Frühlingszauber gesichert. Den Topfrand sollten die Zwiebeln nicht berühren, denn im Gefäß greift der Frost auch von der Seite an.

Finder-Blumenzwiebel-Tipp: Sandwich- oder Lasagnemethode

Um den Platz in Töpfen optimal auszunutzen, können die Zwiebeln in zwei unterschiedlichen Tiefen verteilt werden. Diese sogenannte Sandwich- oder Lasagnemethode setzt größere Zwiebeln (z.B. Tulpenzwiebeln), auf die unterste Erdschicht. Auf dieser Erdschicht werden dann die kleineren Zwiebeln (z.B. Traubenhyazinthen) verteilt und ebenfalls mit Erde abgedeckt.

Je nach Sorte und ihrer Blütezeit entsteht so ein bunter Frühlingsgarten im Topf. Mit nacheinander blühenden Blumenzwiebeln lässt sich die Blütezeit lange ausdehnen.

Erfolg mit der Tulpen-Blumenzwiebel

Auf Beeten, die regelmäßig gewässert werden, gedeihen Tulpen nicht immer wie erhofft. Sie lieben einen sonnigen bis halbschattigen und trockenen Standort ohne Staunässe. Vor allem während der sommerlichen Ruhephase schadet ein Zuviel an Nässe, da die Zwiebeln dann nicht richtig ausreifen oder gar faulen.

Weitere Gründe, warum die Farbenpracht mit den Jahren nach der Pflanzung nachlässt:

1. Mangelnde Reife

Die gebildeten Tochterzwiebeln sind noch nicht blühreif und bilden nur Blätter.

Lösung: Alle zwei bis drei Jahr sollten Sie neue Zwiebeln pflanzen. Das Laub sollte grundsätzlich bis zum vollständigen Einziehen liegen bleiben. Dann haben Sie stets Tulpen verschiedener Entwicklungsstadien im Garten.

2. Geringe Pflanztiefe

Tulpen sollten auf einem guten, durchlässigen Tulpenboden etwa 15 cm tief geplfnazt werden, auch etwas tiefer ist möglich So kommen Tulpen jedes Jahr wieder.

3. Nährstoffmangel

Obwohl Tulpen sehr genügsam sind, dürfen Sie natürlich auch nicht hungern. Ein wenig Kompost, gut verrotteter Mist oder organischer Blumenzwiebeldünger zur Zeit des Blattaustriebs ist ideal